Diagnostik

Auge, Ohr und Hand

Am Anfang jeder Behandlung steht natürlich die ärztliche Untersuchung. Durch Anamnese (Erfragung der Krankheitsgeschichte), und Palpation (manuelle Untersuchung) bekommen wir schon die wichtigsten Informationen über ein Krankheitsbild oder eine Verletzung. Trotz aller technischen Möglichkeiten legen wir auf eine sorgfältige Untersuchung des Patienten mit Ohr, Auge und Hand größten Wert, stellt sie doch die Basis des ärztlichen Handelns dar. Ergänzend kommen, falls notwendig und hilfreich auch technische Untersuchungsmethoden hinzu.

Digitales Röntgen

Das konventionelle Röntgenbild stellt nach wie vor eine wichtige Basisdiagnostik dar.

Da die Aufnahmen digital gespeichert werden, sind sie an jedem unserer Bildschirmarbeitsplätze sofort aufrufbar. Bei Bedarf können wir Ihnen die Aufnahme(n) auf eine CD brennen und mitgeben.

Bitte bringen Sie vorhandene Befunde und Fremdaufnahmen sowie – falls vorhanden – Ihren Röntgenpass mit. Häufig können neue Röntgenaufnahmen vermieden werden.

Wichtig: Wenn eine Röntgenaufnahme bei Ihnen vorgesehen ist, teilen Sie uns bitte mit, ob Sie schwanger sind. Ggf. kann die Aufnahme auf einen späteren Zeitpunkt nach der Geburt Ihres Kindes verschoben werden.

Digitale Volumen Tomographie – hochauflösende 3D-Schnittbild-Diagnostik

Unsere Praxis hat sich ein hochauflösendes DVT-Gerät angeschafft. Die Digitale Volumen Tomographie ist eine spezielle Form der Computertomographie (CB-CT) mit extrem niedriger Strahlendosis. Die Strahlenbelastung ist bis zu 90% niedriger als bei einer herkömmlichen Computertomographie und vergleichbar mit einer Röntgenaufnahme in 2 Ebenen.

Die DVT revolutioniert die CT-Bildgebung in der Orthopädie und Unfallchirurgie, so dass wir nun die bestmögliche Diagnostik mit hochauflösenden 3D-Bildern sowie feinsten Schnittbildern (0,2 mm Schichtdicke!) verfügbar haben. Selbst mikroskopisch kleine Brüche und Veränderungen in den Gelenken werden dadurch sichtbar.

In nur 18 Sekunden Untersuchungszeit werden die hochauflösenden 3D – Aufnahmen erstellt und ermöglichen eine schnelle Diagnose direkt in unserer Praxis.

Die herausragende Bildqualität unterstützt uns Orthopäden in der Diagnostik von komplexen Knochenstrukturen wie Fuß, Hand und Ellenbogen. Auch im Bereich der Kniegelenke lassen sich wertvolle Informationen vor einer Prothesenimplantation oder bei Prothesenkontrollen gewinnen.

Eine interessante Anwendung des DVT-Geräts ist die Belastungs-CT, bei welcher der Patient während der Aufnahme steht. Eine Belastungs-CT des Fußes oder des Knies zeigt die Anatomie bei natürlicher Belastung. Insbesondere für die Planung von Operationen bietet diese Technik eine wertvolle zusätzliche Hilfestellung.

Die DVT – Untersuchung wird als Selbstzahler-Leistung oder über die Privatversicherung angeboten. Wir unterstützen Sie bei der Beantragung der Kostenübernahme durch ihre gesetzliche Krankenversicherung.

Knochendichtemessung (DXA)

Die Knochendichtemessung ist ein Messverfahren zur Feststellung einer Osteoporose, bzw. zur Feststellung einer drohenden Osteoporose. Die Messung mit unserem Gerät wird an der Lendenwirbelsäule und/oder am Oberschenkelhalsknochen durchgeführt.

Unsere DXA-Knochendichtemessung gilt nach den neuesten DVO Leitlinien als “Goldstandard”. Die Untersuchung ist schmerzlos und dauert nur wenige Minuten.

Die Knochensubstanz, die wir in der ersten Lebenshälfte aufbauen, wird nach dem fünfzigsten Lebensjahr unterschiedlich rasch wieder abgebaut. Wenn der Knochenabbau ein bedenkliches Maß erreicht hat, sprechen wir von Osteoporose.

Frühsymptome der Osteoporose sind Rückenschmerzen und Muskelschwäche.

Folgen der unbehandelten Osteoporose sind z. B. Oberschenkelhals- und Wirbelkörperbrüche, aber auch der unspezifische Rückenschmerz. Der weiche Knochen bricht zusammen. Die Erkrankung hat aber auch negative Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System und führt nicht selten zum Verlust der Selbständigkeit und zu tödlichen Komplikationen.

Bisher sind laut Statistik 80% der Osteoporose-Patienten ohne Behandlung. Der vorzeitige Abbau der Knochenmasse (Osteoporose) kann jedoch bei rechtzeitiger Diagnosestellung gestoppt und somit ein langer Leidensweg vermieden werden.

Laboruntersuchungen

Alle orthopädisch relevanten Laboruntersuchungen werden durchgeführt. Unsere Praxis arbeitet mit einem renommierten Laborinstitut zusammen.

Sonographie

Durch Verwendung modernster hochauflösender Ultraschalltechnik ist es uns möglich, verletzungs- oder krankheitsbedingte Veränderungen der Weichteile, des Bewegungsapparates, wie Muskeln, Sehnen, Bänder und Schleimbeutel zu beurteilen.

Darüber hinaus können unter sonographischer Kontrolle auch therapeutische Maßnahmen wie Injektionen und Punktionen vorgenommen werden. Die Domäne dieses Verfahrens ist die Abklärung der kleinen und großen menschlichen Gelenke (z.B. Schulter, Hüfte, Knie etc.), das Erkennen von Muskelfaserrissen und tief gelegener Blutergüsse.

Diese Untersuchungsmethode ist für den Patienten schmerzfrei.

Sportmedizinische / Arbeitsmedizinische Diagnostik

Als begeisterte Sportler freuen wir uns Ihnen folgende Zusatzleistungen anzubieten:

  • Gesundheits-Check Bewegungsapparat
  • Beratung über Sport nach Operationen
  • Sporttauglichkeitsuntersuchung, auf  Wunsch auch mit kardiologischer Diagnostik
  • Arbeitsplatzberatung
  • Gesundheitsberatung und Untersuchung im Zusammenhang mit Gutachten, z. B. Schwerbehindertenausweis, Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsrente, Unfallrente, Bundeswehrtauglichkeit

Beide Ärzte sind aktive Sportler und besitzen die Zusatzbezeichnung Sportmedizin.

Wir arbeiten im Rahmen der Erkennung und Vorbeugung von Krankheiten eng mit der arbeitsmedizinischen Praxis Drs. Lange/Pinoli und der kardiologischen Praxis Drs. Rabahieh/Schmidt/Esser/Bitzen im Ärztehaus zusammen. Dort haben Sie die Möglichkeit zu einem umfassenden Check-up auf internistischem Fachgebiet.

Wirbelsäulenvermessung

Wir rücken Sie wieder ins rechte Lot.

Die neue 3D-Wirbelsäulenmesstechnik (Backmapper) ermöglicht das Ausmessen der menschlichen Statik, insbesondere von Wirbelsäulenverkrümmungen, Beinlängendifferenzen, Beckenschiefständen und Lotabweichungen der Wirbelsäule.

Nach jeder Vermessung wird ein Protokoll erstellt, das sowohl ein Übersichtsbild zur visuellen Darstellung der Asymmetrien sowie allen wichtigen Messdaten der Wirbelsäule (Form, Lage, Rotation, Lotabweichung usw.) und des Beckens (Beckenschiefstand, Beckentorsion usw.) enthält.

Indikationen

  • Diagnose von Wirbelsäulenverkrümmungen (Skoliosen und Kyphosen)
  • Diagnose von Haltungsfehlern (Fehlstatik)
  • Diagnose von Beinlängendifferenzen
  • Ausmessung von Statikkorrekturen, z. B. bei Beinlängendifferenzen
  • Prä- und postoperative Vermessung, z. B. nach Hüftgelenk-Endoprothesen
  • Verlaufskontrolle therapeutischer Maßnahmen, z. B. bei Skoliosen, Haltungsfehlern